Trockenfutter gibt es in jeder Zoohandlung, allerdings in recht unterschiedlicher Qualität. Die im Handel erhältlichen Mischungen bestehen meist aus Grünpellets, Getreide, Saaten, Trockengemüse und -obst und Vitaminzusätzen. Viele dieser "Fertigmischungen" haben einen sehr hohen Getreide- und Saatenanteil. Wildkaninchen ernähren sich in freier Wildbahn eher von frischen und getrockneten Grünpflanzen als von Getreide. Getreide ist sehr energiereich und sollte daher überhaupt nicht verfüttert werden, um ein Verfetten des Kaninchens zu vermeiden. Oft gibt es in größeren Gartencentern offenes Zwergkaninchenfutter. Das ist billiger als die Packungen der Markenhersteller. Ob es geeignet ist, muss im Einzelfall festgestellt werden.
Hinweis: Trockenfutter ist generell nicht gesund und sollte deshalb sehr sparsam oder gar nicht verfüttert werden!
Eine Liste mit Online-Shops, bei denen man hochwertiges und gesundes Futter einkaufen kann findest Du hier
Achtung: sowohl bei offenem Futter, als auch bei Markenfutter kann man sich unter Umständen Mehlmotten und deren Maden ins Haus holen. Deshalb das Futter entweder zwei Tage eingefrieren - wobei Schädlinge absterben, aber auch Vitamine verloren gehen - oder das Futter in einen festen Eimer mit gut verschließbarem Deckel füllen. Dort merkt man das Auftreten von Ungeziefer sofort und kann das betroffene Futter entsorgen. Mehlmotten breiten sich schnell aus und sind sofort auch in Lebensmitteln. Man wird sie dann nur schwer los.



