Etwa ab der 3. Woche wird das Kaninchen anfangen bei der Mutter mitzuknabbern und das ist auch ok, wenn man erstmal nur Heu, Trockenfutter, Wasser, hartes Brot und Karotten und Karottengrün gibt. Dabei sollte es aber dann erstmal bleiben. Das Kaninchen wird normalerweise trotzdem bis es mindestens 8 Wochen alt ist gesäugt und das sollte man auch ermöglichen. Ab der sechsten Woche können zusätzlich etwas Karotten und Karottengrün gefüttert werden. Ab der etwa neunten Woche kann das Tier dann auch Apfel oder Birne vertragen. Ab etwa der 10. Woche sind auch Kräuter wie Petersilie oder Basilikum erlaubt. Außerdem kann man auch versuchen, ob das Kaninchen Fenchel und Sellerie mag.
Mit allen Kohlsorten (auch Kohlrabi und deren Blätter) und Salat sollte man nicht vor der 15. Woche beginnen. Salat ist je nach Art extrem abführend und Kohl blähend - für ein sehr kleines Kaninchen ist das nichts. Durchfall ist bei den Jungkaninchen die Haupttodesursache. Auch erwachsene Tiere sollte davon keine großen Mengen bekommen. In diesem Alter kann man dann auch Frischfutter von der Wiese (möglichst wenig Löwenzahn, denn die Löwenzahn-Milch führt schnell zu Blasenentzündungen) und anderes Gemüse probieren. Gurke und Paprika sind nicht ideal, schaden zwar in kleinen Mengen nichts, wird aber von den meisten Zwergen auch nicht gerne gegessen.
Das wichtigste ist immer, das neue Futter erstmal in kleiner Menge zu geben und zu beobachten, wie es vom Tier vertragen wird.



